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#91 RE: Uhrmacherlupen von Sterntroja 28.11.2016 12:49

Ich hatte mit der Brille auch nur Sorgen und mit der Zeit verkratzte mir auch noch das Brillenglas. Seit einiger Zeit arbeite ich daher mit Kontaktlinsen und komme damit bestens klar. So kann ich die Lupen ganz normal mit dem Drahtbügel tragen und sehe alles viel besser.
LG
Joerg

#92 RE: Uhrmacherlupen von Fritz 28.11.2016 14:20

Da habe ich es besser, ich brauche auch mit 72 noch keine Nahbrille und habe die meiste Zeit die Lupe mit dem Drahtbügel auf der Stirn.
Übrigens habe ich immer beide Augen offen auch wenn ich durch die Lupe schaue.

#93 RE: Uhrmacherlupen von frankg 30.12.2021 13:48

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Hallo,
ich bin derzeit auf der Suche nach dem passenden Equipment und habe in diesem tollen Thread viele Informationen und Anregungen gefunden.

Hatte mir die Suche nach dem passenden Werkzeug für die gute Sicht auf das Werkstück nicht so aufwändig vorgestellt aber schließlich erkannt,
dass es eine Allzweckwaffe - für jeden Geschmack / jedes Paar Augen / jeden Anwendungszweck - nicht geben kann. Erst recht nicht für Brillenträger.

Getestet habe ich als erstes folgende Lupen:
Einfache Lupen mit Kopfband (2,5 / 5 / 10 fach)

Die Lupen sitzen gut und stören keineswegs, leider ist der Abstand zum Werkstück selbst bei 2,5-facher Vergrößerung zu groß, um vernünftig arbeiten + die Geschichte auch noch von oben filmen zu können.
So werde ich als nächstes nach kleinen Vergrößerungen (1,5 / 1,8 / 2) suchen und weiter testen.

Auch Lupenleuchten, wenn möglich mit austauschbaren Lupen, sind evtl. interessant - wenn ich denn eine passende finde.
Leider habe ich auch keine Mikroskope mit ausreichendem Arbeitsabstand gefunden. Interessant wäre hier eines, mit Aufsatz für eine Kamera.
Wenn jemand von Euch dazu einen Tipp hat (auch im vierstelligen Bereich) - bitte melden!

Viele Grüße, einen guten Rutsch und Gesundheit!
Frank

#94 RE: Uhrmacherlupen von Typ1-2-3 30.12.2021 16:41

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Wenn Du mit "Lupenleuchte" die Lampen meinst, die eine große Lupe in der Mitte und rundherum eine Leuchte haben, dann würde ich davon abraten, besonders dann, wenn auch mal ab und zu die Sonne auf den Werktisch scheint. Wenn man denn Pech hat, könnte es anfangen zu brennen. Auch die Abdeckung für die Lupe ist kein sicherer Schutz dafür, man könnte ihn vergessen (und tut das auch mal mit Sicherheit). Ich würde davon abraten.

Frank

#95 RE: Uhrmacherlupen von frankg 30.12.2021 16:52

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Vielen Dank für den Hinweis Typ1-2-3, genau diese Art Leuchten meine ich.
Auf die Möglichkeit der Lupenleuchte bin ich nur gekommen, da ich bereits eine für Lötarbeiten im Einsatz hatte und damit gute Erfahrungen gemacht habe.
Allerdings wäre das auch nicht meine erste Wahl, da damit das Filmen des Werkstücks schwierig wird.

#96 RE: Uhrmacherlupen von frankg 30.12.2021 16:57

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@Philclock
Nach Deiner Empfehlung habe ich auch mal eine Anfrage an Opticus gesendet.
Mal sehen, wie die aktuellen Preise sind...

#97 RE: Uhrmacherlupen von frankg 31.12.2021 14:25

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Zitat von frankg im Beitrag #93

...
Die Lupen sitzen gut und stören keineswegs, leider ist der Abstand zum Werkstück selbst bei 2,5-facher Vergrößerung zu groß, um vernünftig arbeiten + die Geschichte auch noch von oben filmen zu können.
So werde ich als nächstes nach kleinen Vergrößerungen (1,5 / 1,8 / 2) suchen und weiter testen.
...



Hier hat sich leider ein Fehlerteufel eingeschlichen...
Der Arbeitsabstand ist zu KLEIN.
Sorry.

#98 RE: Uhrmacherlupen von Philclock 01.01.2022 02:43

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Zitat von frankg im Beitrag #96
@Philclock
Nach Deiner Empfehlung habe ich auch mal eine Anfrage an Opticus gesendet.
Mal sehen, wie die aktuellen Preise sind...


Du kannst evtl. meine Lupenbrille haben, ich nutze diese zu selten. Ich mache Dir am Montag davon mal ein paar Bilder.

BG Philipp

#99 RE: Uhrmacherlupen von frankg 01.01.2022 07:30

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Bin sprachlos...
An diese (sehr unwahrscheinliche) Möglichkeit hatte ich jetzt gar nicht gedacht ... freue mich sehr auf die Infos!!

VG Frank

#100 RE: Uhrmacherlupen von frankg 06.01.2022 15:01

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Habe jetzt mal ein paar der sehr billigen Lupenbrillen (ebay) ausprobiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass es für mich nur 2 Möglichkeiten gibt um meinem Hobby so nachzugehen, wie ich mir das vorstelle:

1. Sehr hochwertige Lupenbrille, die evtl. auch mit Brillengläsern kombinierbar ist
2. Hochwertiges Trinokular Auflicht Mikroskop

Dabei sind mir folgende Punkte am wichtigsten:

- Arbeitsabstand (ca. 20-30cm) bei Vergrößerungen von etwa 2-20
- Möglichkeit die Arbeiten zu filmen (am liebsten durch die Kameraaufnahme des Trinokulars,
damit fällt die aktuelle Stativ-DSLR-Konstruktion weg und es gibt wesentlich mehr Platz auf dem Tisch)

@Philclock , passen meine Vorgaben in etwa und hast Du schon entschieden, ob Du Deine Brille abgeben möchtest?

In Sachen Mikroskop werde ich mich mal bei Euromex, Bresser, Kern und AmScope umsehen.
Sollte jemand von Euch ein Trinokular Mikroskop abgeben wollen und gute (oder auch schlechte) Erfahrungen gemacht haben, bin ich für Angebote/Anregungen sehr dankbar!

VG Frank

#101 RE: Uhrmacherlupen von ethan_esrah 14.01.2022 21:50

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Ich hatte auch mal eine Zeitlang mit einem trinokularen Amscope-Mikroskop mit Galgenstativ geliebäugelt. Als ambitionierter Fotograf habe ich mich dann aber doch für eine DIY-Lösung aus Kaiser-Reprotisch (dient auch als erhöhte Arbeitsfläche und zur Beleuchtung), zwei Kameras (von oben / seitlich), Videomixer, Rechner/Bildschirm und OBS-Software entschieden. Durch das höhenverstellbare Reprostativ, das verwendete Objektiv und ggf. Software-Zoom kann man die Vergrößerung steuern (reicht, um auch Lagersteine zu begutachen) und man hat trotzdem noch eine verfügbare Arbeitshöhe von 15-50cm. Zudem kann man das Kamerabild direkt auf dem Rechner aufzeichnen und hat damit ein komplettes (Roh-)Video der Uhrenreparatur. Gerade für mich als Anfänger sehr hilfreich, weil man sich beim Zusammenbauen parallel das Video von der Zerlegung des Uhrwerks anschauen kann und so immer weiß, welches Teil wohin gehört. Klar, Profis brauchen sowas nicht, aber für mich ist das ein beruhigendes Sicherheitsnetz.

20220112_181514.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Beim normalen Arbeiten selbst verwende ich 'ne olle NoName-Uhrmacherlupe (2,5x) mit Drahtbügel. Habe auch noch 5x und 10x, aber da muß man ja fast ins Uhrwerk kriechen, damit es scharf wird.

Viele Grüße,
Sven

#102 RE: Uhrmacherlupen von frankg 15.01.2022 05:18

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Hallo Sven,

vielen Dank für Deinen sehr informativen Beitrag! 👍
Ich sehe da viele Parallelen zu mir und meinen "Problemen" und Gedanken.

Vom Vorhaben mir ein Mikroskop zur Uhrenreparatur anzuschaffen, haben mich eingehende Recherchen im https://www.mikroskopie-forum.de/index.php abgebracht (sind übrigens ganz tolle Leute dort!). Wenn man einen bestimmten Arbeitsabstand braucht und die Geschichte (aus den von Dir genannten Gründen) aufzeichnen möchte, passt irgendwie keines der Mikroskope so richtig.

Da ich auch aus Richtung der Fotografie komme (ambitionierter Canon 100mm Makro Benutzer 😉 ), werde ich meine Arbeiten in Zukunft mit einer Canon EOS R aufzeichnen. Habe die Canon Winter-Cashback-Aktion genutzt und gerade noch zugeschlagen. Ach ja, meine geliebte 5D MkII steht jetzt übrigens zum Verkauf. 😎

Zitat von ethan_esrah im Beitrag #101
Gerade für mich als Anfänger sehr hilfreich, weil man sich beim Zusammenbauen parallel das Video von der Zerlegung des Uhrwerks anschauen kann und so immer weiß, welches Teil wohin gehört. Klar, Profis brauchen sowas nicht, aber für mich ist das ein beruhigendes Sicherheitsnetz.

Du schreibst mir aus der Seele...

Bin gerade dabei mein "Büro" etwas umzugestalten.
Demnächst kommt ein neuer Tisch, der dann im rechten Winkel neben meinem Haut-Schreibtisch steht, an dem ich auch tagsüber arbeite und auf dem mein ganzes IT-Equipment steht. I.M. sieht es hier unmöglich aus, wenn sich das mal gelegt hat, stelle ich 1 oder 2 Fotos ein.

Habe mir auch ein paar NoName Lupen zugelegt, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen. Was mich stört ist meine Brille und der nicht optimale Arbeitsabstand.
Deswegen bin ich nach wie vor auf der Suche nach einer qualitativ höherwertigen Lösung, inkl. Dioptrien-Ausgleich - oder einem Stirnband, bei dem man die Lupe hochklappen kann, um die Brille aufzubehalten. Ist leider alles nicht so einfach.

Kompliment, ich glaube Du hast da eine wirklich sehr gute Lösung gefunden!
Und die "alte" Giotto Rakete darf natürlich nicht fehlen. 😉 Es ist doch eine Giotto - oder? Die fliegt bei mir auch noch irgendwo rum.

Diese Zusammenstellung wünsche ich mir - nur die gelbe Wasserwaage und der Hammer (oder ist es eine Axt?) an der Wand, irritieren mich etwas. 😉

Viele Grüße
Frank

#103 RE: Uhrmacherlupen von Mahlekolben 15.01.2022 21:16

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Überlege, ob Du den Arbeitstisch nicht höhenverstellbar machen willst:

Ich habe einen festen Tisch hier (Oberkante auf 1m): Für allgemeine Büroarbeiten ist er zu hoch, für Arbeiten an Uhrwerken super passend, kommt die Drehmaschine darauf, ist er wieder zu hoch - da müsste man ihn runterkurbeln können.

Nur so, weil Du ja gerade umbaust...

#104 RE: Uhrmacherlupen von frankg 15.01.2022 23:55

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@Michael
danke für den Tipp, es wird ein höhenverstellbarer Tisch. 😉
Eine Drehbank/Maschine werde ich mir nicht zulegen, das wäre einen Schritt zu weit für mich.

@Sven
Habe einen Kaiser-Reprotisch inkl. Beleuchtung bei eBay gefunden und hole ihn morgen ab! 😄


Viele Grüße
Frank

#105 RE: Uhrmacherlupen von Philclock 16.01.2022 09:27

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Hallo @frankg,
so ich hab jetzt mal Bilder von der Lupenbrille gemacht.
Sie hat die Vergrößerung 2,3 und ist genau zum Arbeiten mit einem Abstand von ca. 30 cm.

Ich hab die Brille sehr selten genutzt, weil ich zu sehr an die Uhrmacherlupen gewöhnt bin.
Es hat aber immer wieder Spaß gemacht, damit was zu machen. Die Brille ist von Row.
Die Linsen haben 2,3 Kratzer, die ich aber beim Arbeiten nicht bemerkt habe.
Ich möchte 185 Euro dafür haben. Die Lupenbrille kann man auch noch neu aus Rathenow für knapp 600 Euro inkl. MWST. beziehen.

https://www.lupenhandel.de/obrira-lupenb...hochwertig.html

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