Im Gegensatz zu klassischen Konstruktionen, bei denen alle Bewegungen über fest gekoppelte Zahnräder kontinuierlich ablaufen, nutzt dieses Design eine andere Strategie. Die Planeten bewegen sich nicht ständig, sondern werden einmal pro Tag neu positioniert.
Alle Planeten sind auf frei drehbaren Ringen montiert. Durch eine gezielte Abfolge von Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen werden die Ringe zunächst gemeinsam bewegt und anschließend nacheinander in ihre korrekte Position gebracht. Auf diese Weise kann ein einzelner Motor das gesamte System steuern.
Ein ESP32 berechnet die aktuellen Positionen der Planeten direkt auf dem Gerät. Eine integrierte Echtzeituhr sorgt dafür, dass das System völlig autonom läuft, ganz ohne Internetverbindung.
Der Mond wird über eine einfache mechanische Übersetzung bewegt, die allein noch nicht der realen Bewegung entspricht. Deshalb wird seine Position zu Beginn der Bewegung leicht korrigiert. Dadurch bleibt die Mechanik einfach, während die angezeigte Mondphase dennoch stimmt.
Das gesamte Modell ist so ausgelegt, dass es mit einem 3D-Drucker, etwas Elektronik und ein wenig Nachbearbeitung gebaut werden kann.
Einmal pro Tag erwacht das mechanische Planetarium zum Leben und stellt alle Planeten und den Mond in ihre korrekten Positionen.
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