Zitat von Volker Dose im Beitrag #1Mein kleines Bearbeitungszentrum im Bau
chick,chick .... aber noch keinen Spahn damit gedreht .... Gratulation zu Deiner schoenen Arbeit!
Aber mal ganz abseits, ich vermute Du hast das Drehen ueber den modernen Maschinenbau gelernt .... da braucht man moeglichst viele Freiheitsgrade Supporte und natuerlich dutzende Kilowatt. Die Uhrmacherei war aber schon voll entwickelt, ehe es den modernen Maschinenbau ueberhaupt gab, man konnte schon im 17.Jajrhundert so winzige Uhren machen das man sie im Ohrlaeppchen tragen konnte, und so gewaltig wie Big-Ben. Das "rundmachen" ist eine Fertigkeit des Uhrmachers, nicht etwa der Maschine. Traditionell drehen die Uhrmacher mit dem Handstichel, und wenn nichts anders da ist, oder wenns besonders diffizil werden soll (Zapfen einbohren andrehen polieren) tun es auch heute noch Handschwungrad und Drehbogen. Den Support benutzt man nur fuer starke, bzw. stark unterbrochene Schnitte, wenn mann sie den wirklich nicht vermeiden kann. Eine kleine Spitzendrehbank ist fuer 5-10W Antriebsleistung ausgelegt, und Deine 6mm Lorch fuer 50-70W, mach sie Dir nicht kaputt.
Mir ist wohl bekannt, dass ich mit der Drehbank vorsichtig umgehen muss. Während meiner Berufstätigkeit musste ich bereits schon kleinste Teile auf größeren Maschinen herstellen. (Stahlformenbau) Schaue einmal bei meiner HP vorbei. Dort kannst du sehen, wie ich schon kleinste Teile gemacht habe. Zum Beispiel das Handkurbelrad mit Skala und rote umgebaute Drehmaschine usw. www.dampfmaschinenfan.de
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